Genauer hinschauen: Das kostet ein Auto im Laufe seines Lebens wirklich

13.07.2019
das kostet ein auto im laufe des lebens

Beim Händler ins Auto steigen und nie wieder einen Cent dafür ausgeben, wäre doch wunderbar. Viele Haushalte schauen beim Kauf eines Neuwagens auf die Anschaffungskosten. Günstig soll das Auto sein, gleichzeitig darf es aber schon ein bisschen Zusatzausstattung sein. Klar, irgendwann passen beide Ansprüche nicht mehr unter einen Hut. Aber: Sich nur auf den Kaufpreis zu fokussieren, verstellt den Blick auf einen weiteren und vielleicht viel erheblicheren Kostenfaktor, dem Unterhalt.

Es existieren zahlreiche Kostenpunkte, die im Alltag mehr oder weniger auffallen, aber unseren Geldbeutel regelmäßig belasten. Ob nun Sprit, Versicherung, Steuern oder Reparaturen: In Summe können diese Kostenträger während der Laufzeit des Wagens sogar den Kaufpreis übertreffen. Doch muss es wirklich so teuer werden? Welche Betriebskosten fallen im Einzelfall an und wie lassen sich diese niedrig halten?

Große Modellvielfalt erschwert die Übersicht

Haushalte, die heute nach einem Neuwagen suchen, stehen sprichwörtlich vor der Nadel im Heuhaufen. Allein in Deutschland sind am Markt mehrere Dutzend Autohersteller vertreten. Einige beschränken sich auf das obere Mittelklasse- und Luxussegment. Viele Marken bedienen aber die ganze Palette: Vom stadtkompatiblen Flitzer bis zur XXL-Limousine. Für Käufer wird die Situation damit nicht einfacher.

Durch die Vielfalt verschiedener Modelle innerhalb einer Fahrzeugklasse geht der Überblick schnell verloren. Wer auf Sparsamkeit setzt, muss schließlich verschiedene Punkte im Auge behalten.

Dazu gehört der Verbrauch genauso wie die Frage nach den Emissionen, welche die Kfz-Steuer beeinflussen. Es dreht sich auch um die Antriebsart. Schließlich will niemand wegen des falschen Motors aus den Innenstädten verbannt werden.

Achtung: Auch Finanzierungskosten sind laufende Kosten!

Bevor wir zu den Betriebskosten eines Fahrzeugs kommen, geht es noch um eine weitere Kostenart: Die Finanzierungskosten. Auch wenn diese eigentlich zur Anschaffung gehören, laufen nicht wenige Autokredite über 2-4 Jahre, so dass die Zinsen (und gefühlt auch die Tilgungen) durchaus als Betriebskosten betrachtet werden können.

Selbst, wenn nur ein Gebrauchtwagen finanziert wird, schlägt dies oft mit Kreditsummen von 3.500 bis 8.000 Euro zu Buche. Je nach Zinssatz ergäben sich daraus bei einer Kreditsumme von 5.000 Euro und einer Laufzeit von zwei Jahren folgende monatliche Zahlungen:

Effektiver Jahreszins

 Monatliche Rate

Davon Tilgung

Davon Zinsen

2,99%

 214,80 Euro

202,50 Euro

12,29 Euro

4,99%

 219,09 Euro

198,76 Euro

20,33 Euro

6,99%

 223,35 Euro

195,12 Euro

28,23 Euro

8,99%

 227,60 Euro

191,60 Euro

36,00 Euro

10,99%

 231,82 Euro

188,18 Euro

43,64 Euro

Zwar zeigt sich hier auf den ersten Blick kein extremer Kostenunterschied, dieser summiert sich jedoch auf die Gesamtzeit gerechnet durchaus. Bei einem effektiven Jahreszins wären über die Laufzeit gerechnet 563,59 Euro an Gebühren fällig, wohingegen die Zinslast bei einem effektiven jahreszins von 2,99% nur bei 155,08 Euro läge, ein Kostenunterschied von 408,51 Euro.

Sollte die eigene Bonität durch negative Einträge bei Auskunfteien gelitten haben, ist eine herkömmliche Kreditvergabe zudem besonders schwierig. Wird ein Fahrzeug dennoch unbedingt benötigt, kommen spezielle Lösungen infrage. Auch diese Kredite werden schnell vergeben (Softortzusage und Auszahlung nach wenigen Tagen) und sind heute nach einem Kostenvergleich zu annehmbaren Konditionen zu erhalten.

das kostet ein auto

Die laufenden Kosten für ein Fahrzeug

In den Anschaffungskosten lässt ein Auto, wie bereits gezeigt, erhebliche Unterschiede erkennen, selbst, wenn es sich eigentlich um das gleiche Modell handelt. Zugebuchte Ausstattungspakete und Wechsel bei der Motorisierung machen einen Mittelklassewagen unterschiedlich teuer. Wer für die Zukunft plant, wirft einen Blick auf die laufenden Kosten. Doch hier ergibt sich bereits das nächste Problem:

Viele Ausgaben fürs Auto lassen sich für drei oder vier Jahre gar nicht im Voraus berechnen. So variiert der Beitrag für die Autoversicherung. Auch im Hinblick auf die Spritkosten geht es innerhalb eines Jahres mal nach oben, nur um sich dann wieder in die andere Richtung zu bewegen. Hier ist es schwer, längerfristig zu kalkulieren.

Fahrzeughalter, die sich mit den laufenden Kosten auseinandersetzen, haben dennoch ein besseres Gefühl dafür, was das Auto insgesamt an Ausgaben verursacht.

Grundsätzlich gibt es vier große Bereiche bei den laufenden Kosten:

  • Versicherung
  • Steuern
  • Verbrauch (Benzin, Diesel, etc.)
  • Wartung und Reparaturen

Im Folgenden werden diese Punkte detailliert erklärt. Zudem erhalten interessierte Autofahrer Tipps, mit denen sie die Betriebskosten reduzieren können.

Autoversicherung: Was brauche ich?

Die Kfz-Versicherung ist ein Punkt, an dem heute kein Autofahrer vorbeikommt. Hintergrund: In Deutschland gilt für den Betrieb von Kraftfahrzeugen in der Öffentlichkeit eine Versicherungspflicht.

Geregelt wird das Ganze im Rahmen des Gesetzes über die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter. Vorgeschrieben wird über das Gesetz unter anderem, welche Form die Versicherung für das Auto haben muss und welche Mindestabsicherung Gesellschaften vorzusehen haben. Pflicht ist demnach in Deutschland eine Versicherung gegen Haftpflichtschäden: Die Kfz-Haftpflicht. Vorgesehen sind bei

den Deckungssummen:

  • für Personenschäden 7,5 Millionen Euro
  • für Sachschäden 1.220.000 Euro
  • für Vermögensschäden (reine Vermögensschäden) 50.000 Euro.

Warum solche konkreten Vorgaben? Der Gesetzgeber geht davon aus, dass der Betrieb eines Autos von Natur aus ein hohes Risiko darstellt.

auto versicherung was brauche ich

Aber: Diese Gefährdung der Allgemeinheit wird geduldet, was jedoch auch eine Schadenersatzpflicht für Autofahrer mit sich bringt, die schnell große Ausmaße annehmen kann. Um Schäden regulieren zu können, muss im Gegenzug die Kfz-Haftpflicht abgeschlossen werden. Ohne deren Nachweis genehmigt keine Zulassungsstelle in Deutschland die Anmeldung des Wagens.

Haftpflicht versus Kaskoversicherung

Halter müssen eine Kfz-Haftpflichtpolice abschließen. Daran führt kein Weg vorbei. Versicherer bieten jedoch auch noch die Kaskoversicherung an. Letztere ist noch einmal in Teil- und Vollkaskoversicherung unterteilt. Was unterscheidet die einzelnen Versicherungslösungen?

Grundsätzlich deckt eine Haftpflicht-Police ausschließlich Schäden, die Dritten zugefügt werden. Ist bei einem Unfall auch das eigene Auto, als Unfallverursacher, ein Totalschaden, wird von der Versicherung kein Cent dafür lockergemacht.

Anders sieht es in den Kaskotarifen aus. Letztere werden gerade mit dem Ziel abgeschlossen, den eigenen Pkw zu schützen. Die Tragweite der Deckung eines Tarifs variiert bei Teil- und Vollkasko. So umfasst der Teilkaskoschutz:

  • Feuerschäden
  • Diebstahl
  • Glasbruch
  • Marderbiss
  • Unfallschäden mit Haarwild.

Weiter geht der Schutz durch die Vollkaskoversicherung. Hier werden generell eigene Unfallschäden abgedeckt. Zudem leisten die Versicherer auch dann, wenn es zu einem Zusammenstoß mit Nutztieren kommt sowie bei Vandalismus. Beide Versicherungslösungen (Teilkasko- und die Vollkaskoabsicherung) sind vom Gesetzgeber nicht verpflichtend vorgegeben.

Aber: Deren Abschluss kann bei der Finanzierung des Autos erforderlich werden. Banken schreiben die Vollkaskoversicherung für Autokredite vor, da das Fahrzeug hier als Sicherheit für den Zahlungsausfall dient. Eine einfache Haftpflichtabsicherung genügt dann nicht.

Kfz-Versicherung: Kosten sparen

Der Beitrag für die Kfz- Versicherung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Zwei wesentliche Elemente sind die Typ- und Regionalklasse. Hier werden die Karten jedes Jahr neu gemischt, wenn Unfallstatistiken der vergangenen zwölf Monate ausgewertet sind. Einfluss haben aber noch andere Aspekte:

  1. Laufleistung

Eine hohe Laufleistung sorgt dafür, dass der Versicherungsbeitrag steigt. Versicherer gehen an dieser Stelle davon aus, dass Halter mit entsprechenden vielen selbst gefahrenen Kilometern einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt sind. Hier lässt sich also durchaus sparen, wenn Fahrer die Laufleistung realistisch angeben und keine „Reserve“ einplanen.

  1. Alter der Fahrer

Mit dem Alter und der Jahre als Autofahrer nimmt die Erfahrung zu. Damit auch die Sicherheit beim Führen des Fahrzeugs. Gerade Fahranfänger werden als potenzielles Risiko angesehen. Sollte also kein Fahrer unter 25 Jahren am Steuer sitzen, ist es sinnvoll, diese Option im Versicherungsvertrag auszuschließen. Dies senkt den Beitrag deutlich.

  1. Schadenfreiheitsrabatt

Je länger ein Halter keinen Schaden über die Versicherung hat regulieren lassen, desto höher der Beitragsnachlass. Bei einem Unfall/regulierten Schaden wird dieser SF-Rabatt allerdings wieder einkassiert.

Am Beitrag lässt sich noch durch einige andere Punkte sparen:

  • Honoriert wird seitens der Versicherer auch die Tatsache, dass Halter ihr Fahrzeug in einer Garage unterbringen können.

Zudem spielt auch die Zahlweise eine wichtige Rolle: Wer seinen Beitrag jährlich im Voraus entrichtet, erhält einen durchaus merklichen Rabatt.

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2. Benzinkosten: Richtig tanken, clever sparen

Ohne Sprit kommt (fast) kein Auto weit. Diesel und Benziner sind nach wie vor die Antriebsformen, welche in der Statistik des KBA (Kraftfahrtbundesamts) den Ton angeben. Wie viel Geld Haushalte letztlich für Benzin oder Diesel ausgeben, ist pauschal schwer zu erfassen. Entscheidend ist unter anderem die Frage, welche Entfernungen regelmäßig zurückzulegen sind oder ob etwa auch mit dem Wagen in den Urlaub gefahren wird.

Grundsätzlich wird die Situation so aussehen, dass Halter im ländlichen Raum höhere Kosten zu stemmen haben. Haushalte im städtischen Raum kommen aufgrund des ausgebauten ÖPNV-Netzes günstiger weg.

Einfluss auf die Benzinkosten haben unter anderem:

  • Motorisierung
  • Fahrweise
  • Zuladung
  • Bereifung

Letzteres bezieht sich auf den Wechsel von Winter- zu Sommerreifen in der warmen Jahreszeit. Halter, die das ganze Jahr über mit ihren Winterreifen unterwegs sind, sorgen nicht nur für deren schnelleren Verschleiß. Aufgrund des Profils verhalten sich auch die Reibungskoeffizienten der Winterreifen anders. Dies beeinflusst unter anderem den Spritverbrauch negativ. Es gibt beim Thema Reifen noch einen Aspekt zur berücksichtigen: Den Reifendruck.

Es wirkt sich negativ auf den Benzinverbrauch aus, wenn mit dem falschen Reifendruck gefahren wird. Dass die Zuladung eine Rolle spielt, dürfte auf der Hand liegen. Schließlich muss das Auto jedes zusätzliche Gramm Gewicht bewegen. Für Halter ergibt sich hieraus eine recht simple Erkenntnis. Zusätzliches Gewicht, wie Schneeketten oder unnötiges Werkzeug, haben gerade im Sommer nichts im Kofferraum verloren.

Tipp: Autofahrer, die immer günstig tanken wollen, sollten die Spritpreise der Tankstellen vergleichen. Inzwischen ist dies online sehr einfach und kann mit dem Smartphone sogar unterwegs gemacht werden.

Die richtige Fahrweise

Besonders große Auswirkungen auf den Verbrauch von Benzin und Diesel hat die Fahrweise. Geschwindigkeit bis zur Ampel maximal ausreizen und dann abbremsen. Natürlich wird aus dem Stand heraus wieder stark beschleunigt. Wer so unterwegs ist, muss sich über den häufigen Zwischenstopp an der Zapfsäule nicht wundern. Dabei gibt es einfache Tricks, dank derer sich die nächste Tankfüllung noch etwas hinauszögern lässt.

  • An Ampeln heranrollen lassen: Fahrer, die bis zur roten Ampel nicht voll auf dem Gaspedal stehen, verbrauchen weniger Sprit. Einfach das Auto bis zur Ampel rollen lassen.
  • Früh schalten: Lange galt die Devise, dass erst bei einer hohen Drehzahl in den nächsten Gang geschalten wird. Inzwischen sind Motoren besser abgestimmt und frühes Schalten hilft beim Sprit sparen.
  • Motor auch mal ausschalten: Diese Situation kennt jeder Fahrer. An einer Baustellenampel dauert es mal wieder länger. In solchen Situationen ist das Ausschalten des Motors zu empfehlen.

Sparsame Autos kaufen

Spritsparend fahren und immer auf unnötiges Gewicht verzichten: Wichtige Schritte, um den Tank länger voll zu haben. Allerdings nutzen diese Tipps wenig, wenn das Auto von Haus aus ein Spritfresser ist. In einem Vergleich fällt meist sehr schnell auf, welche Modelle eher sparsam mit Benzin sind und wo Autofahrer eine Zapfsäule im Gepäck haben sollten.

auto-kosten-spritpreise

Das Problem: Von den Herstellern ermittelte Verbrauchszahlen beruhen in der Regel auf Tests unter Idealbedingungen und sind damit nur bedingt mit dem Verbrauch im Straßenverkehr zu vergleichen. Trotzdem: Tendenzen lassen sich in der Regel aus dem Modellvergleich ablesen.

 

Fahrzeug A

Fahrzeug B

Verbrauch je 100 Kilometer:

8,54 Liter

7,25 Liter

Benzinpreis:

1,34 Euro

1,34 Euro

Kosten pro 10.000 Kilometer:

 

1.144,36 Euro

 

971,50 Euro

KFZ-Steuer

Die Kfz-Steuer ist, wie die Autoversicherung, einer jener Kostenbereiche, an denen für Halter letztlich kein Weg vorbeiführt. In Deutschland wird sie seit einigen Jahren durch die Zollverwaltung erhoben. Grundlage der Berechnung ist §8 KraftStG. Hier ist unter anderem geregelt, aufgrund welcher Rahmenbedingungen die Berechnung zu erfolgen hat.

Beispielsweise ist für Fahrzeuge mit Hubkolbenmotor (gilt für Pkw) der Hubraum sowie die Schadstoffemission entscheidend. Für Elektrofahrzeuge, die in den letzten Jahren immer häufiger auf den Straßen zu sehen sind, erfolgt eine Besteuerung nach dem Gesamtgewicht.

Achtung: Aufgrund des Willens der Bundesregierung, Elektromobilität zu fördern, gelten einige besondere Regelungen zu deren Besteuerung. Hier greift in den ersten zehn Jahren eine Steuerbefreiung.

Heißt: Haushalte, die sich für einen Neuwagen entscheiden, können schon vorab ungefähr einschätzen, wie teuer die Kfz-Steuer wird. Es muss sich allerdings niemand selbst mit Stift und Taschenrechner hinsetzen. Das Bundesfinanzministerium hat einen Online-Rechner für die Kfz‑Steuer entwickelt. Demnach kostet ein aktueller Neuwagen mit Ottomotor und 1.300 ccm Hubraum sowie einem Emissionswert von 122 g/km circa 80 Euro Kfz-Steuer.

Elektroauto als Steuersparmodell?

Wie angesprochen sparen Halter eines Elektroautos in den ersten 10 Jahren die Kfz-Steuer. Im Rechenbeispiel sind dies, auf zehn Jahre gesehen, immerhin 800 Euro. Das E-Car als günstiges Steuersparmodell anzusehen, wäre aber trotzdem verfrüht.

Der Grund sind die hohen Anschaffungskosten der Elektrofahrzeuge, bei denen auch der 

elektroauto-kosten

Umweltbonus noch keine großen Sprünge zulässt. Im Vergleich mit einem Verbrenner sind E-Cars schnell ein Fünftel bis ein Drittel teurer. Allerdings darf der Vorteil am Ende nicht allein auf die Steuern reduziert werden. Was den Unterhalt der E-Cars günstiger macht, ist der Strompreis. Dieser liegt immer noch unter jenen Kosten für einen Liter Benzin oder Diesel.

Inspektion und TÜV

Fahrzeuge brauchen nicht nur regelmäßig Sprit, auch TÜV und Inspektionen gehören dazu. Am TÜV kommt kein Autofahrer vorbei. Die Hauptuntersuchung ist bei einem Neuwagen zum ersten Mal nach 36 Monaten fällig. Anschließend muss der TÜV alle 24 Monate durchgeführt werden. Diese Fristen sind verbindlich festgelegt. Damit will der Gesetzgeber erreichen, dass Fahrzeug mit schwerwiegenden Defekten zeitig genug aus dem Verkehr gezogen werden.

Wie teuer die Untersuchung ist, variiert je nach Region und Prüforganisation. Für einen Pkw sollten dessen Halter allerdings 80 Euro bis 90 Euro auf jeden Fall einplanen.

Davon getrennt zu betrachten ist die Inspektion. Letztere wird durch Werkstätten vorgenommen und hat das Ziel, das Auto regelmäßig auf Herz und Nieren zu prüfen, um Schäden und teuren Reparaturen vorzubeugen. Halter müssen Inspektionen nicht durchführen lassen. Ausnahme: Das Fahrzeug wird finanziert oder es ist eine Garantieerklärung an die Einhaltung der Inspektionsintervalle gebunden. Hinsichtlich der Kosten sind niedrige dreistellige Beträge einzukalkulieren.

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Reparaturkosten sind nicht sicher kalkulierbar

Autos sind bei jeder Fahrt Verschleiß ausgesetzt und dieser macht sich irgendwann bemerkbar. Früher oder später muss der Wagen einfach in die Werkstatt. Handelt es sich um ein defektes drittes Bremslicht oder schließt die Heckklappe nicht mehr richtig, sind die Kosten überschaubar. Ein Motorschaden kann auf der anderen Seite sehr teuer werden und mitunter sogar den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten.

Die Werkstattkosten sind letztlich nicht zu kalkulieren. Einflussfaktoren sind, neben dem Schadensbild, auch:

  • Materialkosten
  • Arbeitsleistung

Letztere variieren mit der gewählten Werkstatt und Region. Beim Material kann es sich durchaus rechnen, auf Produkte von Drittherstellern zurückzugreifen.

Wer bei Reparaturen sparen möchte, holt am besten Kostenvoranschläge verschiedener Werkstätten ein. Mitunter sind freie Werkstattbetriebe deutlich günstiger. Auf der anderen Seite ist es empfehlenswert, Inspektionsintervalle einzuhalten. Somit lassen sich Schäden früh entdecken, wenn die Reparatur noch vergleichsweise günstig ist.

Tipp: Einige Modelle gelten als anfälliger als andere Autos. Wird dieser Aspekt beim Kauf bedacht, lässt sich zusätzlich Geld sparen.

Mögliches Umrüstungsrisiko beachten

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal und Manipulationsvorwürfen hat es Debatten darum gegeben, dass einige Modelle nicht mehr in Innenstädte fahren dürfen. Für Halter ein großes Problem, besonders, wenn sie beruflich auf das Fahrzeug angewiesen sind. Die Kosten für einen Neuwagen kann sich nicht jede Haushaltskasse leisten.

Was bleibt in einem solchen Fall übrig?

kosten-auto-umrüstung-diesel

Die aktuelle Debatte bezüglich Umrüstungen und wer die Kosten tragen soll, ist ein Hinweis, welche Risiken aus solchen Situationen drohen. Lassen sich diese Aufwendungen vorher einkalkulieren? Nein!

Autos sind im Schnitt neun bis zehn Jahre alt. Soweit im Voraus kann auch kein Autoexperte abschätzen, ob staatliche Stellen oder der Gesetzgeber irgendwann Verbote und Umweltbeschränkungen aussprechen werden. Verschärfungen der Abgasnormen sind zwar nicht ausgeschlossen. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass hier im Normalfall mit Übergangsfristen gearbeitet wird.

Fazit: Nicht nur beim Kauf, auch bei laufenden Kosten sparen

Der Kauf eines Neuwagens ist teuer. Diese Erkenntnis hat jeder Haushalt, der sich beim Händler um die Ecke informiert. Viele Familien wollen sparen und suchen deshalb nach einem günstigen Auto oder niedrigen Raten in der Finanzierung. Dabei verstellt diese Haltung schnell den Blick darauf, dass es mit dem Kauf nicht getan ist.

Ein Auto kostet auch im Unterhalt Geld. Wo wichtige Details, wie der Verbrauch und die Motorisierung, übersehen werden, kann es für Haushalte sehr schnell teuer werden. Dann kostet das Auto über Jahre Geld.

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